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Angelberichte
Angelurlaub vom 10.9. bis 17.9. 2010 in Chamerau
Meine Brüder, Hans-Eckhard und Gerd konnten dieses Jahr ihren Urlaubstermin zum Angeln mit mir (Wolfgang) abstimmen.
So konnten wir uns einigen eine Woche im September, vom 10. bis 17., nach Chamerau an den Regen zu fahren.
Hans-Eckhard hatte den Landgasthof Schwalbenhof ausgesucht.
Wir haben 3 Einzelzimmer mit Halppension gebucht.
Als wir gegen 13 Uhr 30, Abfahrt in Frankfurt/Main um 7 Uhr, den Schwalbenhof erreichten, begrüsste uns die Wirtin und überreichte uns die 3 Zimmerschlüssel.
Jeder nahm einen Schlüssel entgegen.
Nachdem wir die Zimmer begutachtet hatten, trafen wir uns am Auto und luden unser Gepäck aus.
Gerd und ich hatten ein Zimmer zur Rückseite des Hauses mit Blick auf den Regen.
Hans-Eckhard hatte das Zimmer zur Strasse erwischt, was schon den ersten Unmut bei ihm auslöste.
Die Zimmer hatten eine ausreichende Größe, das Bad, so konnte man diesen kleinen Raum wirklich nicht bezeichnen, beherbergte die Toilette und die Dusche. Das Waschbecken war im Zimmer plaziert.
Das "Bad" war so groß das man sich nach dem Duschen nicht mal in dem Raum abtrocknen konnte wenn die Tür geschlossen war. Wenn man die Toilette benutzte und die Tür geschlossen war stieß man mit dem Kopf an die Tür.
Aber wir waren ja zum Angeln hier, nicht um große Zimmer zu erwarten, man beachte immer das Preisleistungs Verhältnis :)
Als wir unser Gepäck im Zimmer und in die Schränke geräumt hatten, fuhren wir mit dem Sohn der
Wirtsleute
, ebenfalls ein begeisteter Fliegenfischer, an den Regen.
Von der Autobrücke in Chamerau ist der Regen Stromabwärts auf einer Länge von ca. 3 Km vom Schwalbenhof gepachtet.. Dort wurde uns ausführlich das Fischgewässer und die Eigenheiten des Regen erklärt.
Der Regen hat auf der gepachteten Strecke langsame ruhig fließende wie auch schnelle Abschnitte und schöne Gumpen und Rauschen.
Hans-Eckhard muss immer sofort das Angelgewässer testen, deshalb zieht er sich auch immer seine "geilen" Strümpfe an um dann in seine Wathose zu steigen.
Am Wasser wird dann nach der richtigen Fliege gesucht, der Erfolg muss her.
Wenn kein Biss erfolgt, wird nach einem neuen Standort gesucht der Erfolgreicher zu sein scheint.
Aber nicht nur Fliegenfischer sind hier zu finden, auch die Bieber sind hier in großer Zahl heimisch.










Am Samstag den 11 September, nahmen wir uns um ca. 13 Uhr eine Auszeit. Da die Temperatur die 20° Marke überschritten hatte, sahen wir keine Chance Fische zu haken.
Wir packten unsere Angelsachen ein und fuhren nach Cham zu einen kleinen Bummel. Das Fischen wollten wir nach dem Abendessen fortsetzen.
In Cham genossen wir einen schönen Nachmittag bei einem Eisbecher und Kaffee.





Aber wir hatten auch das Glück und noch viel Petri Heil.
Gerd war in dieser Woche unser Angler König, er fing die meisten Fische. Darunter war ein kleinerer Rapfen und etliche Bachforellen.
Den 2. Platz in unserer internen Fangstatistik belegte Hans-Eckhard.
Aber ich wurde guter Dritter.
Aber wenn man bedenkt das man mir meine komplette Angelausrüstung dieses Jahr gestohlen hat und ich mir neues Gerät zulegen musste, inklusive der Fliegen und Nymphen, war ich mit meinem 3. Platz zufrieden.
Denn die "richtigen fängigen" Fliegen hatte ich ja nicht mehr, das war eine gute Ausrede !!





Jetzt noch das Positive und Negative vom Schwalbenhof
Für mich die Negativen Punkte:
Das Frühstückbuffet:
Die Platte mit Wurst und dem Käse könnte umfangreicher sein.
Jeden Tag 3 Sorten Wurst und 3 Sorten Käse.
Rührei oder Gurkenscheiben und Tomatenecken nur auf Nachfrage, ab dem 3. mal nachfragen wurden ich aber dann Täglich gefragt ob ich Gurkenscheiben und Tomatenecken möchte.
Mittwochs Ruhetag, auch Hausgäste müssen an diesem Tag wo anderes Essen gehen, man bekommt aber 8 € gut geschrieben für das ausgefallene Essen.
Angeblich gibt es 3 mal Wöchentlich Buffet, bei uns nur 1 mal weil zu wenig Gäste anwesend waren.
Die Zimmer:
Das Haus Schwalbenhof ist in die Jahre gekommen. Eine Renovierung des kompletten Hauses wäre wünschenswert.
Die Bäder viel zu klein.
Staubgesaugt wird nicht täglich in den Zimmern, nach einer Woche sehr viel Staub auf dem TV.
Nun das Positive vom Schwalbenhof:
Das Essen, bei uns Halppension:
sehr schmackhaft, hier gibt es wirklich nichts auszusetzen. Die Portionen sind auch ausreichend.
Man kann von einigen Salaten vom Salatbuffet wählen.
Es gibt eine Suppe (wenn sie nicht einmal vergessen wurde, wie bei uns ;) ), ein Hauptgericht und das Dessert.
Wenn es Buffet gibt ist die Auswahl für den kleinen Schwalbenhof wirklich gut und reichhaltig, aber wie schon gesagt bei uns nur einmal die Woche.
Hier sollte ein Hinweis auf der Internetseite stehen, das bei geringer Anzahl der Haus Gäste das Buffet ausfällt.
Die Freundlichkeit des Personals und der Gastwirte ist besonders Positiv hervor zu heben.
Das Fischrevier:
Hier ist ein wirklich gutes Fliegenfischerrevier entstanden. Da wir auch eine kleine Äsche gefangen haben, wird es auch für Äschenfischer interessant.
Sehr Positiv:
Man kann seine Wathose und Watschuhe nach dem Angeln in der Garage auf ein Regal stellen und bis zum nächsten Angeln trocknen .
Es ist in der Garage auch ein Waschbecken zum ausnehmen seiner Fische vorhanden.
Alles in allem für Angler ein angenehmes Angelrevier.
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